Montag, 8. Dezember 2008

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Armenien


Leben im Container - 20 Jahre nach dem Erdbeben in Armenien


Die Naturkatastrophe zerstörte im Dezember 1988 ganze Stadtteile von Giumry - für arme Familien gibt es noch immer keine Wohnungen


Bei Naturkatastrophen ist die internationale Hilfsbereitschaft groß - doch nach wenigen Wochen meist vorbei. Vor 20 Jahren wurde Armenien von einem Erdbeben heimgesucht. Tausende leben bis heute in Notunterkünften.
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Goethe-Institut: Neues aus der Kunst





Samstag, 6. Dezember 2008

Der Streit um die Konsum-Gutscheine hat eine überraschende Wendung genommen.

Los, Leute, kauft!
Nach den SPD-Politikern Andrea Nahles und Karl Lauterbach hat sich jetzt auch der Wirtschaftsweise Peter Bofinger für Gutscheine ausgesprochen. "Solche Schecks sind das beste Mittel, um schnell die Binnennachfrage zu beleben", sagte das Mitglied des Sachverständigenrats. Er will zwar weniger als 500 Euro je Bürger ausschütten, hat aber ein sehr offensives Konzept, wie die Gutscheine einzulösen sind: "Jeder Bürger soll im kommenden Jahr 125 Euro bekommen, die er vor Ablauf eines bestimmten Datums nutzen muss."

Diese Ankündigung Bofingers sollte die Bevölkerung ernst nehmen: Um Konsumverweigerer auszubremsen, wird Bofinger nach Meinung von Marketingfachleuten nach dem Konzept von Buch-Clubs vorgehen. Wer nicht freiwillig kauft, dem werden die Waren zwangsweise zugeschickt, bevorzugt ein elektrischer Dosenöffner, Zimmerspringbrunnen, Schuhspanner, Eierwärmer, noch ein elektrischer Dosenöffner, Bücher von Marco Weiss, Zierkürbisse sowie der Hinweis: "Preisgesenkte Ware, vom Umtausch ausgeschlossen!"

Islamic banks will soon begin operations in France



Islamic banks will soon begin operations in France
Likely beginning by June 2009, Islamic banks will be authorized to open in France. Experts expect three banks will be shari’ah compliant – the Qatar Islamic Bank already established in London, the Kuwait Finance House, and the Al-Baraka Islamic Bank from Bahreïn. According to a study undertaken in May 2008, 500,000 Muslims in France are extremely interested in doing their banking in shari’ah-compliant banks.

In the recent second French forum on Islamic banking, Christine Lagarde, Minister of the Economy claimed that, “We are determined to make Paris an important site for Islamic finance.”

The first Islamic bank opened in London in September 2004.

Deutsches Historisches Museum



Deutsches Historisches Museum

Amtliches Nachrichtenblatt der Militärregierung für Nordbaden "Military Government Gazette" mit der Proklamation No. 1 des Alliierten Kontrollrates (zweisprachig)
Originaltitel: Military Government Gazette / (1945), Nr. 17
Datierung: 8. November 1945
Werkstatt: Militärregierung Nordbaden
Werkstatt: Badische Presse, Grenzmark Druckerei und Verlag GmbH
Entstehungsort: Karlsruhe
Entstehungsland: Deutschland
[historisch: Deutschland, Amerikanische Besatzungszone]
Druckort: Karlsruhe

Kill Bill vol. 2


Tarantino reißt's trotzdem noch mal rum. Und zwar mit einer wirklich fantastischen letzten halben Stunde, wenn sich die Braut (deren Namen wir hier endlich erfahren) und Bill wiedertreffen. Wahrscheinlich würde der Mittelteil mit Budd und Elle Driver etwas weniger lahm wirken, wenn die Bill/Braut-Szenen nicht so großartig geschrieben und gespielt wären.
Apropos geschrieben: "Vol. 2" ist deutlich mehr "klassischer" Tarantino als der erste Teil, der mit der völligen Abwesenheit zitierfähiger Dialoge verblüffte (und so manchen verärgerte). Hier gibt es zumindest am Schluss noch einige klassische Bonmots, fast exklusiv von Bill. Dessen Monologe über Superman und Emilio den Goldfisch können zwar die unsterblichsten Zitate aus z.B. "Pulp Fiction" nicht übertrumpfen (aber was könnte das schon?), sind aber klassischer Quentin. Mit "Vol. 2" hat Tarantino somit die Chance, Altfans zu versöhnen, die vom ersten Teil verschreckt wurden. Zum einen, weil dies wie gesagt mehr klassische Tarantino-Ingredienzen hat als der erste Teil, zum anderen, weil auch der Gore-Gehalt deutlich zurückgefahren wurde. Dass man sich da nicht falsch versteht: Gewalttätig ist das Gezeigte immer noch, aber eben bei weitem nicht mehr so explizit und überblutig wie Teil Eins.
Die Szenen mit Bill und der Braut räumen nachträglich auch noch mit einem weiteren Kritikpunkt des ersten Teils auf, nämlich, dass es keine Story und keinen Tiefgang gibt. Hier wird noch mal rekapituliert, wie es überhaupt zu der Ausgangssituation von "Kill Bill" kam, und die im ersten Teil nur angedeuteten Storyteile (Stichwort: "Weiß sie, dass ihr Kind noch lebt?") werden ausgeführt. Und in diesen grandios geschriebenen, zwischen Süffisanz, schwarzer Komödie ("Ich habe überreagiert") und tragischem Pathos schwankenden Dialogen der beiden ehemaligen Liebenden wandelt sich "Kill Bill" zum - so bizarr das jetzt klingen mag - Beziehungsdrama. Da spielt dann gegenüber der Metzel-Action des ersten Teils auch der Kampf plötzlich eine untergeordnete Rolle - und der Showdown zwischen Bill und Braut fällt verhältnismäßig unspektakulär aus. Was eine der besten Entscheidungen überhaupt ist. Zum einen, weil der Showdown aus Teil Eins in Sachen Spektakel nicht zu überbieten wäre, zum anderen, weil die Geschichte es einfach nicht mehr nötig macht. Diese beiden Charaktere sind tatsächlich an einen Punkt gekommen, wo das Schwertduell nicht mehr wirklich wichtig ist. Und so erlaubt Tarantino seinem Jugendhelden Carradine den passendsten, wahrscheinlich coolsten Abgang seiner Karriere.


Komms:
"
Ich komm gerade ausm Kino und ich bin total begeistert. Tarantino's schwarzer Humor kam wieder voll zur Geltung. Ich hab fast so gelacht wie bei Pulp Fiction. Außerdem finde ich den Film an keiner Stelle langweilig, vielleicht ist es für jemanden der Mittelteil langweilig der nur auf Ballerei und Metzeln steht. Wie Tarantino ja schon selbst sagte sollte Pulp Fiction in den Videotheken bei den Komödien stehen, find ich auch das dieser Film genau ein klassischer Tarantino ist und ich schon lange nicht mehr so lachen musste im Kino, mehr als bei jeder anderen billigen Komödie mit z.B."

Berlin